abc abc abc
ČeskýDeutsch

Der Tierpark als Bildungseinrichtung

Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, besonders jungen Menschen die Natur des Erzgebirges nahe zu bringen und Kenntnisse darüber zu vermitteln.

Tiere, welche in freier Natur nur schwer zu beobachten sind, werden so den Besuchern, im Wechsel der Jahreszeiten, gezeigt. Schon dieses Anliegen rechtfertigt eine Wildtierhaltung. So gilt weiter der Grundsatz: "Der Mensch schützt nur was er kennt".

Gerade dem Natur- und Wildpark Waschleithe, mit dem Schwerpunkt heimischer Tierarten, kommt hier eine verantwortungsvolle Aufgabe zu. Auch zeigte die Arbeit der letzten Monate, wie notwendig solche Angebote gerade bei jungen Menschen sind.

Die Ausstattung der Gehege wird ständig verbessert, um den Bedürfnissen der Tiere und den Ansprüchen der Besucher noch besser gerecht zu werden.
Auch finden zahlreiche  Tierarten in dem weitläufigen und reich strukturierten Gelände ihren Lebensraum (viele Singvögel, Insekten, Amphibien usw.).

Die Gehege sind gut beschildert. Dies trifft auch auf zahlreiche heimische Gehölze zu.
Schrittweise ist der Baumbestand um weitere Arten zu ergänzen und zu beschildern. Die Umstellung auf eine neue einheitliche Beschilderung der Tiergehege wurde im Jahr 2013 begonnen. Dabei wird auf eine kompakte und übersichtliche Darstellung geachtet.
Ständig ergänzt und ausgebaut wird ein neu errichteter Lehrpfad.

Im Rahmen von Ganztagsangeboten der Oberschule Grünhain-Beierfeld werden regelmäßig Schüler betreut. Gerade hier bietet sich die Tierpflege als verantwortungsvolle Tätigkeit an.
Auch für Schulklassen und andere Gruppen sind interessante Möglichkeiten gegeben.

Im Jahr 2006/2007 entstand, gefördert durch die europäische Initiative LEADER+, ein Multimediaraum und die Ausstattung unserer Gehege mit Kameratechnik. Dieser Raum wird regelmäßig durch die AG Tierpark genutzt.

Eine Erhöhung des Auslastungsgrades wird angestrebt und ständig Schulen und anderen Gruppen angeboten.

Nach oben

Erhaltung und Schutz der Artenvielfalt

Die Zucht bedrohter Tierarten stellt eine wesentliche Aufgabe dar.
Bei der Haltung des Europäischen Fischotters (Lutra lutra) hält der Natur- und Wildpark Kontakt zum EEP.

Auch die Beteiligung an nationalen oder regionalen Projekten zur Wiederansiedelung von Tierarten ist uns wichtig.

Die Wildkatze (Felis Silvestris) und Ziesel (Spermophilus citelus) sind Beispiele dafür.

Bedrohte Haustierrassen werden gegenwärtig und zukünftig im Natur- und Wildpark ebenfalls gehalten und gezüchtet.
Das deutsche Sattelschwein, das Zackelschaft, das Quessantschaft sind im Natur- und Wildpark zu Hause. Zukünftig können weitere und andere bedrohte Haustierrassen gehalten und gezüchtet werden.
Weiter wurde ein Insektenhotel errichtet.

Nach oben

Forschungsarbeit

In den Jahren 2004 und 2005 wurde durch Herrn Michael Eger, im Rahmen einer Diplomarbeit, eine wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt. Das Thema der Untersuchungen ist "Wilddichteermittlung durch Anwendung des Losungszählverfahrens: Modellversuch zur Erhebung von Vergleichsgrößen an gegattert lebenden Rotwild (Cervus elaphus) und Schwarzwild (Sus scrofa)". Der Versuch wurde in Zusammenarbeit mit der TU Dresden, Fakultät für Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Institut für Wildökologie und Jagdwirtschaft durchgeführt.

Ab dem Jahr 2006 forschte Tierärztin Frau Carolina zur Nieden zur Ernährung ausgewählter Cerviden.

Außerdem beteiligt sich der Natur- und Wildpark regelmäßig an interessanten Forschungsprojekten, so zuletzt an einer Arbeit von Tierärztin Lisa Wiegmann, Zoo Duisburg zur Untersuchung zahlreicher Rentierbestände in Deutschland auf Babesien und an einer Arbeit von Sandra Franova, Universität Nitra (Sk) zur Zucht und Haltung von Zieseln (Spermophilus citellus) in Europa.

Nach oben

Unser Konzept

Der Natur- und Wildpark Waschleithe ist in der Stadt Grünhain-Beierfeld im Ortsteil Waschleithe gelegen. Waschleithe liegt im schönen Oswaldtal, einer attraktiven Region im westlichen Erzgebirge.

Auf ca. 550 m über NN erstreckt sich das Gelände des Natur- und Wildparks auf rund 5,4 ha. 1,5 ha der Tierparkfläche sind Wald. Dieser Mischwald wird, wie regional typisch, von Fichten dominiert. Auch das übrige Gelände weist einen umfangreichen Baumbestand auf, welcher sich aus zahlreichen heimischen Baumarten zusammen setzt. Dies trägt maßgeblich zum Erholungswert der idyllisch am Hang gelegenen Einrichtung bei.

In der Anlage werden zur Zeit ca. 150 Tiere in 31 verschiedenen Arten gezeigt. Der Schwerpunkt liegt auch hier bei heimischen Arten. Einige Exoten sowie Haustiere runden das Bild ab.

Ein jüngst sanierter Kunstgraben bietet den Reiz eines Fließgewässers im Gelände und speist einen kleinen Teich. Dieser Graben, welcher heute nur noch dem Hochwasserschutz dient, wurde einst zur Energiegewinnung in einer ehemaligen Holzschleiferei genutzt.

Der Natur- und Wildpark Waschleithe wurde 1971 eingerichtet und seither ständig erweitert und ausgebaut. Dies geschah auch mit Hilfe der ortsansässigen Bevölkerung. Zahlreiche Arbeiten wurden vom Kooperationsverband Naherholung Oswaldtal und von mehreren Betrieben aus dem Kreisgebiet durchgeführt.

Nach 1990 erfolgte der Ausbau durch zahlreiche AB-Maßnahmen und umfangreiche Haushaltsmittel der Gemeinden Waschleithe und Beierfeld. Auch Firmen der Region unterstützten verschiedene Projekte.

Zusammen mit dem Schaubergwerk "Herkules Frisch Glück" und der Miniaturanlage "Heimateck" trägt der Natur- und Wildpark maßgeblich zur Attraktivität der Gegend bei.

Nach oben

Die Geschichte des Natur- und Wildparkes Waschleithe

Der Natur- und Wildpark Waschleithe wurde 1971 eingerichtet und seither ständig erweitert und ausgebaut. Dies geschah auch mit Hilfe der ortsansässigen Bevölkerung. Zahlreiche Arbeiten wurden vom Kooperationsverband Naherholung Oswaldtal und von mehreren Betrieben aus dem Kreisgebiet durchgeführt.

Nach 1990 erfolgte der Ausbau durch zahlreiche AB-Maßnahmen und umfangreiche Haushaltsmittel der Gemeinden Waschleithe und Beierfeld. Auch Firmen der Region unterstützten verschiedene Projekte.

Die Anfänge am Hemberg in Waschleithe

Vor der Wende wurde auch gebaut

Die neuen Bauten nach dem Jahr 2000

Nachdem im Jahr 1999 die Gemeinde Waschleithe nach Beierfeld eingemeindet wurde, konnte noch im gleichen Jahr ein Investitionsprogramm geplant werden. Dieses Programm sah die schrittweise Erneuerung des Tierparks vor. Die Instandsetzung der Gehege, der Neubau des Affenhauses, der Umbau des Sozialgebäudes und der Bau eines neuen Rinderstalls war der Anfang dieses Programms.

Das Projekt "Tiere und Teenis - tierisch gut"

Nach oben

Der Natur- und Wildpark Waschleithe wird gefördert durch den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen und ist als "Familienfreundliche touristische Freizeiteinrichtung zertifiziert.