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14.04.2021
| Wirtschaft |

Rinderbestand auf Tiefststand

(MT) KAMENZ: In Sachsen wird ein leichter Zuwachs der Schweinebestände iverzeichnet. Die Rinder- und Schafbestände sind dagegen auf einem neuem Tiefststand.
Rund 660.800 Schweine wurden zum Stichtag 3. November 2020 in 150 Betrieben in Sachsen gehalten. Entgegen der Entwicklung in Deutschland insgesamt bedeutete dies einen Zuwachs des Bestandes im Vergleich zur Vorjahreserhebung um 1,1 Prozent. Statistisch erfasst werden ausschließlich Betriebe mit 50 und mehr Schweinen bzw. mit zehn und mehr Zuchtsauen im Bestand.
Mit 452.700 Rindern in 6.450 Haltungen wurde Anfang November 2020 in Sachsen der niedrigste Rinderbestand seit Beginn der Zählung im Statistischen Landesamt im Jahr 1992 ermittelt. Im Vergleich zu 2019 wurden 7.800 Rinder (-1,7 Prozent) weniger erfasst. Die Zahl der Rinderhaltungen blieb dagegen annähernd konstant. Nahezu 40 Prozent des Rinderbestandes waren Milchkühe.
In den 500 sächsischen schafhaltenden Betrieben mit 20 und mehr Schafen wurde Anfang November 2020 mit 65.000 Tieren ebenfalls ein Rückgang festgestellt. Das waren 4.400 Schafe (6,3 Prozent) weniger als im Vorjahr. Für den Schafbestand bedeutete dies ebenfalls einen neuen Tiefststand. Die Mehrzahl der Schafe (47.000) waren weibliche Tiere zur Zucht, darunter 600 Milchschafe. (Quelle Symbolbild: Pixabay)